Die Architektenwettbewerbs-Jury, bestehend unter anderem aus den
Berliner Architekten Prof. Petra Kahlfeldt und Prof. Matthias Sauerbruch
sowie Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Bezirksbürgermeister
Dr. Franz Schulz, war sich angesichts des überzeugenden Entwurfs des
Baseler Architektenbüros HHF einig und entschied sich für eine neue,
richtungweisende Architektur am Kreativ-Standort Osthafen.
Der Erweiterungsbau Labels Berlin 2 an der Stralauer Allee am Berliner
Osthafen ist eine moderne Antwort auf die Umgebung aus Wasser,
Hafen und denkmalgeschützten Gebäuden.

Der Entwurf, der mit seiner auffälligen Betonfassade das Motiv der
Korbbogenfenster der benachbarten historischen Lagerhalle von
Labels Berlin 1 aufgreift, arbeitet mit zwei unterschiedlichen weit
gespannten Sinuskurven aus Sichtbeton. Mit dieser Konstruktion wird
im Erdgeschoss eine nahezu stützenfreie großflächige Event- und
Gastronomielocation entstehen.

Für das Dach ist eine Lounge mit Dachbegrünung geplant; ein Steg mit
schwimmender Insel soll das ambitionierte Projekt auch für Modenschauen
und Outdoor Events attraktiv machen.

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